CHIBUKI
ein Projekt zur Prävention und Behandlung von Depression und Angst bei kleinen Kindern in Israel nach dem 7. Oktober 2023
unterstützt von
Hintergrund
Die Idee von «Chibuki» entstand nach dem zweiten Libanon-Krieg. Bis heute half «Chibuki» über 150’000 Kindern in Israel und in anderen Kriegs- und Katastrophengebieten, wie Japan, die Turkei und die Ukraine.
Der Schock des 7. Oktober 2023 und die Erlebnisse des Krieges danach haben in Israel zu einem starken Anstieg von Angstzuständen bei Kindern geführt. Vor diesem Hintergrund und gemäss Einschätzungen des Gesundheitsministeriums besteht ein dringender Bedarf, mehr als 220’000 Kinder im Alter von 3–10 Jahren (15 %) zu behandeln, die infolge des Krieges unter seelischer Belastung leiden und psychologische Unterstützung benötigen.
Erschwerend dazu kommt ein landesweiter, gravierender Mangel an Kindertherapeuten für die Altersgruppe von 3–9 Jahren. Bereits vor Ausbruch des Krieges betrugen die Wartezeiten für psychische Behandlungen von Kindern über ein Jahr. Heute liegen die Wartelisten bei mehr als anderthalb Jahren.
Projektbeschreibung
«Hibuki» bietet ein präventives therapeutisches Programm auf Grundlage eines speziellen Protokolls an, das eine besondere Therapiepuppe namens «Chibuki» einbezieht. Diese hilft Kindern, mit ihren Gefühlen umzugehen – durch den psychologischen Mechanismus der Projektion der eigenen Gefühle und durch das aktive Übernehmen von Verantwortung für die Fürsorge der Puppe.
«Chibuki» leitet die Kinder durch die Verarbeitung ihrer traumatischen Ereignisse. Es reduziert seelische Belastungen und verhindert die Entwicklung von PTBS.
Foto: Shai Chen Gal