MAGBIT OPENING BASEL 2026

mit Natasha Hausdorff

Bericht

Das diesjährige Opening von Keren Hejassod Basel fand in einem besonderen Rahmen im Jüdischen Museum Schweiz statt. Gastgeberin war Nadia Guth Biasini, Präsidentin von Keren Hejassod Basel und Präsidentin des Jüdischen Museums Schweiz. Sie begrüsste die zahlreich erschienenen Gäste herzlich und stellte die Neueröffnung sowie die Erweiterung des Museums am neuen Standort vor. Dabei gewährte sie spannende Einblicke in die architektonische Gestaltung und thematische Details des Hauses.

Im Mittelpunkt des Abends stand die eindrückliche persönliche Geschichte von Shlomi Damri. Er erzählte vom Tod seines Bruders am 7. Oktober, seinen traumatischen Erlebnissen an der Front als Reservist und wie er die erschütternden Erfahrungen und tiefgreifenden Veränderungen in seinem Leben verarbeiten musste. Dank des von Keren Hajessod unterstützten Projekts Shavim gelang es ihm, Schritt für Schritt ins Leben zurückzufinden und neue Hoffnung zu schöpfen. Seine bewegenden Worte hinterliessen einen bleibenden Eindruck.

Anschliessend beleuchtete Natasha Hausdorff, britische Anwältin und Expertin für internationales Recht, die juristischen Aspekte der Anfeindungen gegen Israel und dessen Existenzrecht. Ihr fundierter Vortrag bot den Gästen wertvolle Einblicke in die Entwicklung des antisemitischen Narrativs und in den Kampf gegen die gezielte Lügenkampagne in der internationalen Debatte.

Zu Beginn und zum Abschluss des Programms genossen die Gäste vor dem Museum bei sommerlichen Temperaturen leichte kulinarische Köstlichkeiten, begleitet von der stimmungsvollen Musik des Duos mit Michael Heitzler. Der Abend berührte die Anwesenden tief. Viele zeigten ihre Solidarität und unterstützten das Projekt Shavim mit grosszügigen Spenden.

Video